| In ihrem Kunstprojekt Menschen und ihre Orte fragte die Fotografin Inga Paas 9 Bewohner der Stadt Dresden nach ihrem Lieblingsort oder dem von ihnen ungeliebtesten Platz in ihrer Stadt. |
| Die mit einer Großformatkamera (8x10 inch) entstandenen Bilder zeigen Portraits dieser Menschen an "ihrem" Ort. |
| Die Fotografien sind in ihrem formalen Aufbau bewusst sehr sachlich. |
| Trotz ihres dokumentarischen Charakters ist aber die Individualität der Personen spürbar. Die Menschen präsentieren ruhig und selbstbewußt ihr Umfeld. |
| In dem Projekt setzt sich die Fotografin mit Menschen und ihrer Identität auseinander. Sie erkundet die persönlichen Orte und definiert sie unter dem Mitwirken der einzelnen Protagonisten völlig neu. |
| Die Bilder sind ab Mitte Dezember 2002 für ein Jahr an den jeweiligen Plätzen als Aufsteller installiert. |
| Verbindet man die einzelnen Orte in einem Plan miteinander, bietet sich eine neue Perspektive auf die Stadt Dresden. |
| Betrachter können diesem Netzwerk individuell strukturiert folgen und dabei eine ganz neue Form der Stadterkundung vornehmen. |
| Sie haben die Möglichkeit, ihre eigene Betrachtung dieser Plätze zu erfahren und somit Gemeinsamkeiten oder auch Gegensätze in ihrer Wahrnehmung zu entdecken. |